Einbruch mit Haken

Dieser Einbruch hatte einen Haken, mindestens: In Cloppenburg ist ein Betrunkener in ein Geschäft für Angelbedarf eingebrochen und hat sich dabei anscheinend wie ein Elefant im Porzellanladen bewegt. Jedenfalls steckten bei dem 21-Jährigen noch einige Angelhaken (mit Preisschild) im Popo, als ihn die Polizei in Tatortnähe festnahm. Ein Haken musste sogar im Krankenhaus entfernt werden. – Mehr hier.

Explosive Dummheit

Die Dummheit wird ja nicht alle. Ein 23-Jähriger hat in Bayern einer Firma mit stündlichen Sprengungen gedroht, wenn sie ihm nicht einen Millionenbetrag zahlt. Das Ganze passierte in Straubing, und das Opfer war ein Personaldienstleistungsunternehmen, bei dem der junge Mann offenbar angestellt war. Warum der 23-jährige, bereits Polizeibekannte die Erpressung verübte? „Arbeitsunlust“. – Mehr hier.

Frau simst im Eiswasser

Bei dieser Meldung bekommt man vom Kopfschütteln ein Schleudertrauma: Eine besoffene Frau stürzt des Nächtens in Bebra in die Fulda. Danach zückt sie ihr Handy, ruft aber nicht bei der Polizei an, sondern schreibt einer Freundin eine SOS-SMS. Diese wiederum alarmiert die Retter. Polizisten fahren daraufhin das Ufer der Fulda ab, bis sie durch die Handy-Meldung „Halt! Hier“ gestoppt werden. Ein Polizist muss dann noch ins eiskalte Wasser springen, in dem die Frau mittlerweile unterzugehen droht. Sie kommt ins Krankenhaus, er nimmt eine heiße Dusche und bringt seine Schicht zu Ende. – Mehr hier.

Kanalarbeiter sauer auf Boxershorts

Einen Schonwaschgang ganz besonderer Güte gönnt ein Mann aus Ladbergen im Münsterland seinen Boxershorts: er spült sie nämlich im Klo herunter. Die Unterbüxe verstopft anschließend zuverlässig das Pumpwerk der Stadt, sodass dann die Kanalarbeiter ausrücken dürfen, um den Schlüpfer aus der Pumpe zu puhlen. Bereits 40 Mal ist das in den letzten neun Jahren passiert. 39 Mal fanden die Arbeiter ein paar billige blaue XXL-Boxershorts, nur einmal eine rote. Der seltsame Wäschezwang des Unbekannten hat die Stadt bereits 7200 Euro gekostet. Zuletzt schalteten Verwaltungsbeamte sogar eine Anzeige in der Lokalzeitung, nachdem sie drei Mal innerhalb einer Woche losziehen mussten. Seitdem ist Ruhe – vorerst. – Mehr hier – sogar mit Bild.

Abmahnwelle geht nach hinten los

Unternehmen greifen ja ganz gerne mal zur Abmahnung, wenn ihr Markenrecht vermeintlich oder tatsächlich verletzt wird. So ging die Firma Jack Wolfskin gegen die Produzenten von kleinen Tatzen-Aufnähern vor. Die Stadt Augsburg mahnte einen Blogger ab, der unter der Domain augsburgr.de ein Internettagebuch einrichten wollte. Auch die Rocker von Iron Maiden sind ziemlich uncool, wenn es um ihre alten CDs geht.

Neulich sahen sich nun die die Mitarbeiter der sächsischen Komsa AG plötzlich von dutzenden, wenn nicht hunderten Übeltätern umzingelt, auf deren Webseiten das Logo der Firma erschien – weshalb sie von dem Unternehmen abgemahnt wurden. Das Problem: Die Verstöße hat es in Wahrheit nie gegeben, sie sind ein Phantom. Wieso?

Die Komsa AG setzt im internen Netzwerk einen Werbeblocker für Internetseiten ein. Anstelle der Werbung erscheint das Komsa-Logo – und das natürlich überall im Netz. Aber das wussten anscheinend weder die Mitarbeiter, noch die Rechtsabteilung.

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Zu blöd zum Ein- und Ausbrechen

In Bochum hat sich ein Einbrecher gleich zwei Mal dämlich angestellt. Zunächst ließ er sich bei einem Einbruch erwischen. Obwohl die Polizei seine Hände bereits mit Handschellen hinter dem Rücken gefesselt hatte, rannte er davon und wurde dabei fast von einem Taxi überfahren. Auf der anderen Straßenseite legte er sich dann endgültig voll auf die Schnauze und zog sich dabei Knochenbrüche im Gesicht und eine Gehirnerschütterung zu. Übrigens: die Wohnung, in die er einbrechen wollte, stand leer. – Mehr hier.