Bestechung geht schief – Klage

Kriminellenehre ist auch nicht mehr das, was sie mal war. In Kambodscha hat ein Staatsangestellter einen Angestellten des Innenministeriums bestochen, immerhin mit 30.000 Dollar, aber trotzdem nicht den versprochenen Job bekommen. Daraufhin klagte er vor Gericht, der Geldempfänger wurde wegen Korruption angeklagt. Der Schmierer selbst muss wohl nicht mit einer Klage rechnen. – Mehr hier.

Einbruch mit Haken

Dieser Einbruch hatte einen Haken, mindestens: In Cloppenburg ist ein Betrunkener in ein Geschäft für Angelbedarf eingebrochen und hat sich dabei anscheinend wie ein Elefant im Porzellanladen bewegt. Jedenfalls steckten bei dem 21-Jährigen noch einige Angelhaken (mit Preisschild) im Popo, als ihn die Polizei in Tatortnähe festnahm. Ein Haken musste sogar im Krankenhaus entfernt werden. – Mehr hier.

Explosive Dummheit

Die Dummheit wird ja nicht alle. Ein 23-Jähriger hat in Bayern einer Firma mit stündlichen Sprengungen gedroht, wenn sie ihm nicht einen Millionenbetrag zahlt. Das Ganze passierte in Straubing, und das Opfer war ein Personaldienstleistungsunternehmen, bei dem der junge Mann offenbar angestellt war. Warum der 23-jährige, bereits Polizeibekannte die Erpressung verübte? „Arbeitsunlust“. – Mehr hier.

Frau besorgt sich Doppelgänger ihres Mannes

Eine Frau aus Kappel-Grafenhausen in Baden-Württemberg soll ihren Mann beseite geschafft und danach mit einem Doppelgänger von ihm aufgetreten sein. Der Doppelgänger sollte ihr dabei helfen, bei Anwälten und Notaren Vollmachten von ihrem Mann übertragen zu bekommen. Aber irgendwie muss die stark geschminkte Type, die von einer Maskenbildnerin anhand von Fotos hergerichtet worden war, aufgefallen sein. Jedenfalls wurde die Frau wegen Verdachts auf Totschlag und Betrug verhaftet, der Doppelgänger hat schon gestanden. – Mehr hier.

Ein Wunder!

Polizisten in Bielefeld ist eine Spontanheilung gelungen: Zeugen hatten von zwei Männern berichtet, die sich mit grotesk verbogenen Füßen und krummem Rücken auf Krücken durch die Innenstadt zu quälen schienen, um mitleidheischend Geld zu erbetteln. Das Problem: auf dem Weg zur „Arbeit“ hatten die beiden die Krücken noch unter dem Arm getragen und schienen auch sonst völlig beschwerdefrei zu sein. In diesen Zustand kehrten sie auch schrittweise wieder zurück, als sie abgeführt wurden. Ihren „Verdienst“ von knapp 70 Euro mussten sie abgeben. – Mehr hier.

Heiliger Bimbam

Wohin soll man sich noch wenden, wenn man heutzutage nach moralischen Vorbildern sucht? Katholische Priester missbrauchen Kinder, evangelische Bischöfinnen rasen strunzebesoffen über rote Ampeln. Zumindest vor kirchlichen Steinewerfern müssen wir uns derzeit nicht fürchten, denn, nur wer ohne Sünde ist, dürfte das. (Joh. 8,7) – Mehr hier.

High Heels wurden zum Verhängnis

Pumps, High Heels, Ballerinas… Frauen lieben Schuhe. Doch dass auch Männer eine krankhafte Liebe zu Frauenschuhen entwickeln können, wurde bisher selten in der Öffentlichkeit diskutiert. Das dürfte sich jetzt ändern, denn einem High-Heel-Fetischisten brachte seine „Vorliebe für Frauenschuhe“ nun über vier Jahre Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung. Was Manolo Blahnik wohl dazu sagen würde? Hier die ganze Geschichte lesen.

Abmahnwelle geht nach hinten los

Unternehmen greifen ja ganz gerne mal zur Abmahnung, wenn ihr Markenrecht vermeintlich oder tatsächlich verletzt wird. So ging die Firma Jack Wolfskin gegen die Produzenten von kleinen Tatzen-Aufnähern vor. Die Stadt Augsburg mahnte einen Blogger ab, der unter der Domain augsburgr.de ein Internettagebuch einrichten wollte. Auch die Rocker von Iron Maiden sind ziemlich uncool, wenn es um ihre alten CDs geht.

Neulich sahen sich nun die die Mitarbeiter der sächsischen Komsa AG plötzlich von dutzenden, wenn nicht hunderten Übeltätern umzingelt, auf deren Webseiten das Logo der Firma erschien – weshalb sie von dem Unternehmen abgemahnt wurden. Das Problem: Die Verstöße hat es in Wahrheit nie gegeben, sie sind ein Phantom. Wieso?

Die Komsa AG setzt im internen Netzwerk einen Werbeblocker für Internetseiten ein. Anstelle der Werbung erscheint das Komsa-Logo – und das natürlich überall im Netz. Aber das wussten anscheinend weder die Mitarbeiter, noch die Rechtsabteilung.

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Bis dass der Tod Euch scheidet…

In Ulm ist ein Mann zu lebenslänglich verurteilt worden, der seine Frau getötet hat. Fast wäre er mit dem Verbrechen durchgekommen. Die Leiche wurde nämlich erst nach Jahren an einem See gefunden – und dann dauerte es noch mal eine Weile, bis sie identifiziert werden konnte. Die Frau wollte sich von dem Mann scheiden lassen. Damit drohten ihm zwei Unbilden: entweder hätte er ihr Unterhalt zahlen müssen, oder die Scheinehe, die die beiden führten, wäre aufgeflogen und er hätte ausreisen müssen – oder beides. Stattdessen hielt er ihren Tod jahrelang geheim und kassierte derweil zeitweise auch noch die Invalidenrente, die seine gehbehinderte Frau bekommen hatte. – Mehr hier.