Bestechung geht schief – Klage

Kriminellenehre ist auch nicht mehr das, was sie mal war. In Kambodscha hat ein Staatsangestellter einen Angestellten des Innenministeriums bestochen, immerhin mit 30.000 Dollar, aber trotzdem nicht den versprochenen Job bekommen. Daraufhin klagte er vor Gericht, der Geldempfänger wurde wegen Korruption angeklagt. Der Schmierer selbst muss wohl nicht mit einer Klage rechnen. – Mehr hier.

Liebesnächte auf Staatskosten

300.000 Euro im Puff verbraten: Das ist die Bilanz eines bayrischen Justizobersekretär, der Staatsknete für Liebesdienste verjubelte. Der Mann fing 2004 an, Kohle aus der Kasse des Amtsgerichts Miesbach abzuzweigen. Zuerst ging er mit dem Geld in den Puff, dann verknallte er sich auch noch in eine Nutte, die den liebeshungrigen Staatsbeamten so richtig schröpfte. Und am Ende überführte ihn auch noch seine eigene Schwester. Denn trotz regelmäßiger Prüfungen kam ihm zunächst niemand auf die Schliche – doch lest selbst!

Knast-Handys in Brasilien in Gefahr

Eingeknastete Schwerverbrecher führen ja ganz gerne mal ihre kriminellen Geschäfte weiter, während sie hinter Gittern sitzen. Deshalb sind Handys im Gefängnis auch verboten. Trotzdem gibt es sie natürlich. Brasilien geht jetzt einen interessanten Weg: Der belgische Schäferhund „Fuzil“ wurde auf den Geruch von Silizium und Akkus abgerichtet, um Handys aufzuspüren. Dreizehn Stück soll er schon gefunden haben. – Mehr hier und so sieht der Wauzi aus.

Hund reitet Herrchen in die Scheiße

Der beste Freund des Menschen ist einfach nur saudoof. In Euskirchen hat ein Fifi jetzt sogar sein Herrchen hinter Gitter gebracht. Die Polizei hatte an der Wohnung des Mannes geklingelt, um einen Haftbefehl zu vollstrecken. Es öffnete ein Bekannter, der den Hund auf dem Arm hatte und behauptete, nicht zu wissen, wo der Besitzer sei. Als er den Wauzi aber auf dem Boden absetzte, lief dieser zu einem Schrank und blieb erwartungsvoll wedelnd davor stehen. Die Polizisten mussten nur noch die Tür des Möbelstücks öffnen – auch das hatte der Hund nicht hingekriegt. – Mehr hier.

High Heels wurden zum Verhängnis

Pumps, High Heels, Ballerinas… Frauen lieben Schuhe. Doch dass auch Männer eine krankhafte Liebe zu Frauenschuhen entwickeln können, wurde bisher selten in der Öffentlichkeit diskutiert. Das dürfte sich jetzt ändern, denn einem High-Heel-Fetischisten brachte seine „Vorliebe für Frauenschuhe“ nun über vier Jahre Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung. Was Manolo Blahnik wohl dazu sagen würde? Hier die ganze Geschichte lesen.

Wenn die Braut sooo einen Bart hat…

Damenbärte gelten zurecht als nicht besonders sexy. Deshalb ließ sich ein arabischer Botschafter direkt nach der Hochzeit wieder von seiner Frau scheiden – nachdem er nämlich zum ersten Mal den Schleier lüften und in das wohl nicht so holde Antlitz seiner besseren Hälfte blicken durfte. Wobei es mit dem Blicken auch ein kleines Problem gab: die Bärtige soll überdies auch noch geschielt haben. Sage noch einer, die Verschleierung von Frauen habe nicht auch Vorteile, jedenfalls für manche. – Mehr hier.

Glatzen-Blondine bekommt Entschädigung

Eine Frau in Coburg ließ sich die Haare blondieren – doch irgendetwas ging schief. Das Bleichmittel verätzte Teile der Kopfhaut so nachhaltig, dass dort nie wieder etwas wachsen wird. Die Frau forderte deshalb 20.000 Euro Schmerzensgeld von der Friseurin und deren Chefin. Sie habe jetzt nur noch verminderte Heiratschancen, machte sie geltend. Sowohl die Versicherung als auch das Gericht sahen 5000 Euro als angemessen an. Schließlich ist die verätzte Stelle zwar fünf mal fünf Zentimeter groß, aber dennoch verdeckt, so dass die Frau nicht entstellt sei. – Mehr hier.

„Händchenhalten“ löst Eklat aus

Einer für alle, alle für einen, dass ist Freundschaft. Wie auch bei den beiden Männer, die offenbar gemeinsam gezecht hatten.

Einer der beiden Männer wegen Unterzuckerung um. Weil aber der 56-jährige Angeklagte seinen Kumpel partout nicht allein im Notarztwagen lassen wollte, löste er einen für sich folgenschweren Eklat aus. Und das letztlich nur, „weil Sie bei der ärztlichen Versorgung Händchen halten wollten“, wie es sein Verteidiger Frank Mayer (Königsbrunn) nannte.

Freunde forever