Toter Vogel

Das wurde aber auch Zeit: Nachdem man ihn bereits seit 25 Jahren nicht mehr gesichtet hatte, wurde der Delacour-Zwergtaucher (Tachybaptus rufolavatus) jetzt für tot erklärt. Immerhin wurde er von einigen Vogelkundlern auch nach dieser langen Zeit noch vermisst. Der Delacour-Zwergtaucher war ein auf Madagaskar heimischer Lappentaucher. Jetzt nicht mehr. – Mehr hier. Ach ja, und so ähnlich hat er mal ausgesehen.

„Die werden mich doch nicht erschießen?“ – Peng!

In Brasilien ist ein Mann von der Polizei erschossen worden, der mit einer Bohrmaschine auf seinem Balkon gearbeitet hatte. Ein vorbeikommendes Polizeikommando, das auf der Suche nach Drogenhändlern war, hielt die Bohrmaschine für eine Waffe. Dem Mann, übrigens Filialleiter eines Supermarkts in Rio de Janeiro, scheint aber etwas geschwant zu haben. Angeblich waren seine letzten Worte, die er zu seiner hinter der Balkontür stehenden Frau sagte: „Das wäre komisch, wenn sie dächten, dass ich mit einer Waffe hantieren würde.“ – Mehr hier.

Erlkönig sorgt für Bombenalarm

Ein BMW-Erlkönig hat in New York Bombenalarm ausgelöst. Das auffällig beklebte Fahrzeug parkte mit laufendem Motor in der Nähe des Central Parks, während der Fahrer auf dem Rasen eine Pause machte. Eine selten dämliche Passantin alarmierte selten dämliche Polizisten, die die Scheiben des Wagens einschlugen. Es ist aber auch wirklich böse-böse, den Motor beim Parken einfach weiterlaufen zu lassen. – Mehr hier.

Alles ein Sumpf

Drei Südkoreaner auf ihrer Reise mit dem Auto durch Australien. Sie können kein englisch. Gut, können die Australier auch nicht. Aber dann wird die Reise immer beschwerlicher: die Männer müssen Gitter öffnen und Felsbrocken aus dem Weg räumen, um weiterfahren zu können. Schließlich bleiben sie mit ihrem Wagen in einem Sumpf stecken und müssen sich zu Fuß weiterkämpfen. Ein Forstarbeiter führt sie schließlich in die Zivilisation zurück. Was war geschehen: die traditionell technikverliebten Koreaner hatten einfach blind ihrem Navigationsgerät vertraut. – Mehr hier.

Auge des Gesetzes schlägt zu

Polizisten sollten als Gesetzeshüter möglichst selbst keine Übertretungen begehen – auch nicht in ihrer Freizeit. Einer Polizistin in Hessen ist aber trotzdem der Gaul durchgegangen. Sie stürmte bei einem Frauenfußballspiel in Limburg auf den Rasen und verprügelte zwei Spielerinnen des VfR 07 Limburg. Grund für die Attacke: die Schiedsrichterin hatte einer Spielerin der auswärtigen Mannschaft Germania Wiesbaden, zu deren „Fans“ sich die Polizistin offenbar zählte, eine gelbe Karte wegen einer Schwalbe zeigen wollen. Die Limburgerinnen erlitten Knochenbrüche im Gesicht und Gehirnerschütterungen. Die Polizistin arbeitet im Präsidium Mainz – also Vorsicht für die, die sich dort eventuell über etwas beschweren wollen! – Mehr hier und hier.

Einbruch mit Haken

Dieser Einbruch hatte einen Haken, mindestens: In Cloppenburg ist ein Betrunkener in ein Geschäft für Angelbedarf eingebrochen und hat sich dabei anscheinend wie ein Elefant im Porzellanladen bewegt. Jedenfalls steckten bei dem 21-Jährigen noch einige Angelhaken (mit Preisschild) im Popo, als ihn die Polizei in Tatortnähe festnahm. Ein Haken musste sogar im Krankenhaus entfernt werden. – Mehr hier.

Leichenschmuggel per Flugzeug geht schief

Versuchen kann man’s ja mal: Man setzt den kürzlich verstorbenen Opa in einen Rollstuhl, Sonnenbrille auf die Nase – und dann versucht man, ihn durch die Flughafen-Kontrolle in ein Flugzeug nach Deutschland zu schmuggeln. So geschehen in Liverpool. Wahrscheinlich rätseln die beiden Doof-Tussies, die das versuchten, noch heute, wieso sie aufgeflogen sind. – Mehr hier.

Explosive Dummheit

Die Dummheit wird ja nicht alle. Ein 23-Jähriger hat in Bayern einer Firma mit stündlichen Sprengungen gedroht, wenn sie ihm nicht einen Millionenbetrag zahlt. Das Ganze passierte in Straubing, und das Opfer war ein Personaldienstleistungsunternehmen, bei dem der junge Mann offenbar angestellt war. Warum der 23-jährige, bereits Polizeibekannte die Erpressung verübte? „Arbeitsunlust“. – Mehr hier.

Frau besorgt sich Doppelgänger ihres Mannes

Eine Frau aus Kappel-Grafenhausen in Baden-Württemberg soll ihren Mann beseite geschafft und danach mit einem Doppelgänger von ihm aufgetreten sein. Der Doppelgänger sollte ihr dabei helfen, bei Anwälten und Notaren Vollmachten von ihrem Mann übertragen zu bekommen. Aber irgendwie muss die stark geschminkte Type, die von einer Maskenbildnerin anhand von Fotos hergerichtet worden war, aufgefallen sein. Jedenfalls wurde die Frau wegen Verdachts auf Totschlag und Betrug verhaftet, der Doppelgänger hat schon gestanden. – Mehr hier.

Fünf Autos und ein Haus stürzen sich auf Rentner

Im niedersächsischen Schwanewede haben sich fünf Autos und ein Haus gegen einen Rentner verschworen. Sie stürzten sich sozusagen auf ihn, oder standen zumindest so unglücklich im Weg herum, dass es zu schwerem Sachschaden kam. Der 79-Jährige hatte beim Einparken Gas und Bremse verwechselt, woraufhin das Unheil seinen Lauf nahm. – Mehr hier.