Geht gar nicht: Mit dem Leichenwagen zum Dienst

Gerichte beschäftigen sich immer wieder mit verrückten Themen. So stellte das Landesarbeitsgericht in Köln jetzt klar, dass ein Leichenwagen als Firmenwagen unzumutbar ist. Ein Bestattungsunternehmer hatte mit seinem Beschäftigten vereinbart, dass er seinen Dienstwagen auch privat nutzen dürfe – doch dem Mitarbeiter passte der Leichewagen nicht und klagte – aber lest selbst!

Kiffereltern verpeilen Gerichtstermin

Zwei lockere Eltern richteten ihrem Sohn ein Kifferzimmer ein, damit er seiner Rauscheslust ungestört nachgehen konnte. Das passte den hiesige Behörden aber so gar nicht und klagte die beiden wegen Verletzung der Fürsorgepflicht an. Zur Verhandlung in Marburg erschienen die Eltern allerdings nicht – hatten wohl den Termin vergessen. Doch lest selbst!

Liebesnächte auf Staatskosten

300.000 Euro im Puff verbraten: Das ist die Bilanz eines bayrischen Justizobersekretär, der Staatsknete für Liebesdienste verjubelte. Der Mann fing 2004 an, Kohle aus der Kasse des Amtsgerichts Miesbach abzuzweigen. Zuerst ging er mit dem Geld in den Puff, dann verknallte er sich auch noch in eine Nutte, die den liebeshungrigen Staatsbeamten so richtig schröpfte. Und am Ende überführte ihn auch noch seine eigene Schwester. Denn trotz regelmäßiger Prüfungen kam ihm zunächst niemand auf die Schliche – doch lest selbst!

Kuss-Urteil: Richter Gnadenlos in Dubai

Wer in arabische Länder reist, lebt gefährlich. Die Gesetze sind eisern, die Richter gnadenlos und allzu freizügiges Verhalten wird unerbittlich verfolgt, wie folgendes Trauerspiel zeigt.  Weil ein britisches Pärchen sich in Dubais Öffentlichkeit küsste, wurden die beiden verhaftet und zu einem Monat Haft verurteilt. Nun bestätigte ein Berufungsgericht das Urteil. Die Chancen auf eine Begnadigung schwinden damit also.

Porno: Wichsen wird teurer

Schlechte Nachrichten für alle Wichskabinen-Freunde. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshof sind Videokabinen in Sex-Kinos keine kulturelle Einrichtung. Das hat fatale Folgen für den Geldbeutel der Erotik-Freunde. Zumindest für die in Belgien. Denn künfitg profitieren die hiesigen „Erotic Center“ nicht mehr vom ermäßigten Mehrwertsteuersatz. Das wäre dann anders, wenn die Sexkinos einen einzigen Film alle Besuchern gemeinsam vorführen würde. Dies wäre dann eine steuerlich vergünstigte Kulturveranstaltung. Nur stehen die Wichser auf ihre Privatsphäre, was dem Mehrwertsteuersegen ein Ende setzt. Aber seht selbst.