Abmahnwelle geht nach hinten los
Schundlader | 21. Januar 2010Unternehmen greifen ja ganz gerne mal zur Abmahnung, wenn ihr Markenrecht vermeintlich oder tatsächlich verletzt wird. So ging die Firma Jack Wolfskin gegen die Produzenten von kleinen Tatzen-Aufnähern vor. Die Stadt Augsburg mahnte einen Blogger ab, der unter der Domain augsburgr.de ein Internettagebuch einrichten wollte. Auch die Rocker von Iron Maiden sind ziemlich uncool, wenn es um ihre alten CDs geht.
Neulich sahen sich nun die die Mitarbeiter der sächsischen Komsa AG plötzlich von dutzenden, wenn nicht hunderten Übeltätern umzingelt, auf deren Webseiten das Logo der Firma erschien – weshalb sie von dem Unternehmen abgemahnt wurden. Das Problem: Die Verstöße hat es in Wahrheit nie gegeben, sie sind ein Phantom. Wieso?
Die Komsa AG setzt im internen Netzwerk einen Werbeblocker für Internetseiten ein. Anstelle der Werbung erscheint dann das Komsa-Logo – und das natürlich auf praktisch jeder angesurften Seite. Aber das wussten anscheinend weder die Mitarbeiter, noch die Rechtsabteilung.
Mehr hier und hier – und wer noch alles über den Fall berichtet hat.
Dieser Artikel wurde am 21.Januar 2010 von Schundlader geschrieben.Über Schundlader: Der Schundlader sorgt dafür, dass mit dem Schund kein Schindluder getrieben wird. Der Schund muss in der Schundgrube landen.






[...] abmahnwelle geht nach hinten los (schund-grube.de) [...]